Ein wesentlicher Schritt zur Weiterverbreitung öffentlich zugänglicher Defibrillatoren

Bönen. "Super, endlich hat es geklappt", freut sich Friedrich Nölle, Vorsitzender des Bönener Vereins "definetz e.V.". Es bedurfte der großen Allianz-Versicherung und ihres Sinns für das Projekt: Jetzt hat das Unternehmen für den gemeinnützigen Verein einen Sammelvertrag entwickelt und dieser kann nun eine Rundumversicherung für mobile Defibrillatoren gegen Schäden jeglicher Art anbieten. "Das ist ein wirklich wichtiger Schritt", sagt Friedrich Nölle.

Die Vorstellung des Defikopters in Halle / Westfalen hat ein weltweites Echo hervorgerufen. Nach nur wenigen Tagen sind Berichte über das innovative System in den Medien rund um den Erdball erschienen. Ein Klick auf die Abbildung zeigt den aktuellen Stand der Berichterstattung. Lediglich in den weiß markierten Staaten sind nach unserem aktuellen Kenntnisstand noch keine Berichte oder Sendungen erschienen.

London. Nachdem definetz e.V. bereits im Oktober letzten Jahres als Wissenschaftsplattform für das Thema Frühdefibrillation der Europäischen Gesellschaft für Qualität im Gesundheitswesen (ESQH) eingerichtet wurde, hat der Verein in diesen Tagen eine neue wichtige europäische Aufgabe übernommen.

Karten mit AED-Standortverteilungen für Nord und Ostsee
Ein Defi, dessen Standort man nicht kennt,
ist so gut wie nicht vorhanden. Definetz e.V.
recherchierte auf den deutschen Inseln.

„Defibrillatoren retten Leben!“ Das stellen Fachleute in Serie fest, das stellt der Verein „definetz e.V.“ auch immer wieder fest und er stellte gleichzeitig fest: In entscheidenden Bereichen unserer Republik haben die lebensrettenden Geräte nahezu Seltenheitswert. Und das sogar an besonders empfindlichen geografischen Stellen, da nämlich, wo sich viele Menschen mit potentieller Gefährdung durch Herzerkrankungen aufhalten und wo sie sich auch gern aufhalten. Beispiel: die deutschen Inseln. Hier finden die europaweit fahndenden definetz-Detektive eine regelrechte Diaspora vor. Um das Negative kurz zu machen: Rügen, Hiddensee, Poel, Ummanz und Pellworm, sie sind flächendeckend mit Null Defis ausgerüstet.

Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich, Vizepräsidentin für Forschung und Lehre an der Cologne Business School (CBS) und Prof. Dr. Andreas Lueg-Arndt, Dekan das Fachbereichs General Management unterzeichneten kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Friedrich Nölle und Dirk Wilke vom Vorstand des Vereins definetz e.V. 

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