Friedrich Nölle erläutert Friedrich-Wilhelm Bauer von der Hochschule Hannover und Staatsekretärin Yasmin Fahimi auf der CeBIT das Prinzip des Defikopters.Hannover. Hoher Besuch am Gemeinschaftsstand der Hochschule Hannover und Definetz e.V. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Yasmin Fahimi, informierte sich über die neustens Entwicklungen im Bereich der berührungslosen Materialforschung mit Drohnen und natürlich das Paradeprojekt des Vereins, den Defikopter. Die gebürtige Hannoveranerin stellte zahlreiche kritische Fragen und nahm sich viel Zeit für das innovative Projekt.

Bönen. Ein weiterer Sicherheitsanker für den Fall der Fälle hängt seit gestern im Foyer der Sparkassen-Hauptstelle in der Bönener Bahnhofstraße. Gemeinsam mit dem Definetz-Vorsitzenden Friedrich Nölle und Bürgermeister Stephan Rotering hängte der Geschäftsstellenleiter Thorsten Middendorf gestern den Defibrillator im Sparkassen-Foyer auf. Dort ist das Gerät vor Umwelteinflüssen geschützt und 24 Stunden erreichbar. Besonders die Erreichbarkeit liegt dem Verein am Herzen, denn ein Defibrillator, der im Notfall verschlossen ist, kann auch keine Leben retten. eine Spende des Geldinstitus machte die Installation möglich.

Viel Zeit nahm sich Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok um sich über das Defikopter Projekt zu informierenHannover. Beeindruckt zeigte sich der Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt, Stefan Schostok (rechts), bei seinem heutigen CeBIT-Besuch auf dem Stand der Hochschule Hannover. Neben Exponaten zum Thema Materialprüfung wird hier auch der Defikopter des Vereins e.V. Definetz ausgestellt wird. Friedrich Nölle, der das System erdacht hat und mit zahlreichen Partnern umsetzen möchte, erläuterte dem Hannoveraner Stadtoberhaupt den aktuellen Stand des Projekts.

"Es gibt immer wieder Menschen, die den Sinn und Zweck von Frühdefibrillation in Zweifel ziehen", klagt Dr. Christian Fastenrath, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins definetz e.V. in Hamm. Oft seien Unkenntnis über das Thema der Grund für diese Zweifel vermutet der Kardiologe aus Kamen. Dabei gibt es nicht schöneres, als den jeder einzelne Sieg im Kampf gegen den Plötzlichen Herztod. Dass es in all diesen Fällen immer um Zeit geht, das wissen heute Ersthelfer und auch viele Laien. Aber der Einsatz lohnt sich natürlich - wie sehr, das bleibt allerdings in vielen Fällen unbekannt. Bei der Diskussion des Themas wird oft nicht klar, wem denn da wirklich geholfen wird. Wo sind die Menschen, die gerettet wurden, und wie fühlen Sie sich?

 

Die Website surviving-sca.com sammelt weltweit Fälle erfolgreicher Wiederbelebung und stellt die Verbindung zu den Menschen her, die die Eingangsfrage "Lohnt sich das wirklich?" eindeutig mit einem klaren Ja beantworten.

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