Der neue Defi wird vorgestellt: Foto (c) Lindemann WALenningsen. Jetzt gibt es auch einen in Lenningsen! Auf Initiatibve der IG Lenningsen konnte an der Kindertagesstätte "Alter Bahnhof" ein 24 Stunden erreichbarer Defibrillator angebracht werden. Über den neuen Defi-Standort freuen sich (von links) Friedrich Nölle (Definetz), Udo Waßmuth, Detlev Schlieper (beide IG Lenningsen) , Bianca Rademski (Definetz) und Bürgermeister Stephan Rotering.  Foto: Werner Lindemann wa

Schwerte. Gewappnet sein im medizinischen Notfall: Mit der neuen Marien-SOS-App bietet das Marienkrankenhaus Schwerte einen kostenlosen Service, um in brenzligen Situationen oder im Krankheitsfall schnellstmöglich Hilfe zu bekommen. Die Daten für den Bereich Defibrillatoren kommen aus dem Defikataster der Vereins Definetz e.V.

Die App ist in Zusammenarbeit des Klinikums mit Dr. Ferdinand Jeute von der Future Health GmbH entstanden. „Die Vorbereitung hat fast ein halbes Jahr gedauert. Unser Ziel war es, eine mobile Hilfe für Notfälle in Familie, Beruf, Freizeit und Straßenverkehr anzubieten“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Beyer. Die Anwendung steht in den gängigen App-Stores für iOS und Android zum kostenlosen Download bereit. „Sie bietet alle wichtigen Informationen, Telefonnummern und Ansprechpartner für den Notfall – bundesweit“, fasst PD Dr. Thomas W. Spahn, Ärztlicher Leiter, das Angebot zusammen, zum Beispiel auch während des Urlaubs auf Tastendruck Kontakt zum Facharzt oder zur Apotheke vor Ort aufnehmen zu können.

Holzwickede. Ein ehrenvoller Tag war dieser 27.Oktober 2017 für das Gründungsmitglied und ehemaligen Definetz-Vorsitzenden Burkhard Schlottmann (64). Aus den Händen von Landrat Michael Makiolla erhielt er die Verleihung der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges Engagement im politischen und sozialen Raum. Zu den ersten Gratulanten gehörten Werner Linnemann (Kassierer) und Dirk Wilke (erw, Vorstand).

Burkhard Schlottmann war vorsitzender des Vereins von 2011-2014 und ist dem Verein heute noch als Mitglied im erweiterten Vorstand verbunden.

 

Schröder und Nölle stellen den Defikopter vor

Bielefeld. Es ist nicht einfach eine Idee in die Tat umzusetzen. Das musste auch der Definetz-Vorsitzende Friedrich Nölle, erkennen, dem der weltweite Einsatz von unbemannten Drohnen für die Rettung beim Plötzlichen Herztod vorschwebt. Bereits vor vier Jahren wurde das erste Entwicklungsmodell im Rahmen einer weltweit beachteten Pressekonferenz im westfälischen Halle vorgestellt. Jahre der gemeinsamen Entwicklung u.a. mit zahlreichen europäischen Universitäten, mit Luft- und Raumfahrtorganisationen, Juristen und natürlich Rettungseinrichtungen und Hilfsorganisationen folgten. Allein die Marktreife scheiterte in erster Linie an den luftrechtlichen Hürden. Jetzt scheinen aber die Schranken nach und nach zu fallen und so hofft Nölle, dass noch im nächsten Frühjahr nach den Praxistests in Schweden auch in Deutschland anhand von weitere historischen Fällen eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden kann... 


Freiburg im Breisgau. Eine viel beachtete Präsentation der Arbeitsfelder von definetz sahen die Besucher des diesjährigen ERC Kongresses Resuscitation 2017 in Freiburg. Bruni Martin und Friedrich Nölle konnten den Verein gemeinsam mit den Mobilen Rettern aus Gütersloh auf deren Stand vorstellen. Die internationalen Besucher zeigten sich vor allen Dingen an dem Prinzip des fliegenden Defibrillators "Defikopter" und der Defibrillator Datenbank Defikataster interessiert.

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